Viele spirituelle und psychologische Traditionen gehen davon aus, dass jeder Mensch
in seinem Innersten einen „Kern“ trägt – einen Wesenskern, der von Natur aus heilsam,
gut und unversehrt ist. Dieser Kern ist unabhängig von dem, was wir erlebt haben, unabhängig von Prägungen, Verletzungen oder Überlebensstrategien.
Je näher wir mit diesem inneren Kern in Kontakt kommen, desto mehr erleben wir Verbindung – mit uns selbst, mit anderen Menschen und mit dem Leben an sich.
Wir fühlen uns lebendiger, klarer, authentischer. Freude, Dankbarkeit und ein tiefes
Gefühl von Zufriedenheit werden wieder zugänglich.
Weisheitstraditionen beschreiben auch eine universelle Lebenskraft, die durch alles Lebendige fließt – bekannt unter Namen wie Prana, Chi, Ki oder Odem.
Wenn wir aus dem Kontakt mit unserem innersten SELBST heraus leben,
kann diese Lebensenergie wieder freier fließen.
Sind wir dagegen innerlich verspannt, blockiert oder von uns selbst abgeschnitten,
staut sich diese Energie oder versiegt – und das kann sich in Erschöpfung, innerer Leere oder sogar in körperlichen oder psychischen Beschwerden zeigen.
Wenn Körper und Geist in einen Zustand von Offenheit, Zentrierung und Entspannung finden, beginnt diese Lebenskraft wieder zu strömen. Und mit ihr kehren Leichtigkeit, Kraft, Freude und ein Gefühl von innerer Weite zurück.